Welche Ängste gibt es

Bei Angst kann man zwischen der natürlichen Angst, die jeder schon erlebt hat und die dazu dient uns vor möglichen Gefahren zu schuetzen und den sogenannten Angststörungen unterscheiden. Zu den natürlichen Ängsten zählen beispielsweise die Angst beim zu schnellen fahren, beim Klettern am Berg oder bei der Handhabung von Kreissägen. Von Angststörungen spricht man, wenn eine unbestimmte oder auch frei flottierende Angst erlebt wird oder wenn sich die Angst auf ganz bestimmte Umgebungssituationen bezieht, wie zum Beispiel der Angst vor Spinnen oder dem Fliegen hier spricht man dann von Phobien.

Wie zeigen sich Ängste

Leicht erkannt werden in der Regel Phobien die Angst vor dem Konkreten, die häufigsten Phobien sind hier aufgelistet.

Bei den unbestimmten Ängsten sind körperliche Wahrnehmungen ein guter Hinweis. Diese Ängste gehen oft beispielsweise mit folgenden Reaktionen einher: Angstanfälle, Reizbarkeit, Herzrasen und -klopfen, Schwitze innere Unruhe, Zittern sowie Machtlosigkeit. Auch ausgeprägte Sorgen können ein Anzeichen für eine Angststörung sein.

Wie entsteht Angst

Die Traumaforschung geht davon aus, dass die Ursache für die Entstehung der Angst in Lebenssituationen aus der Kindheit liegen, die als traumatisch erfahren wurden und zu diesem Zeitpunkt keine entsprechenden Bewältigungsstrategien vorhanden waren. Das hat zur Folge, das ähnliche Lebensumstände zu Angstreaktionen führen können.

Ein weiterer Erklärungsansatz ist das Stresskonzept, das geht davon aus das durch die Überforderung im Beruf oder im privaten Umfeld Angstreaktionen hervor gerufen werden können.