Depression was ist das

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe beschreibt eine Depression folgendermaßen:

Jeder Mensch kennt Phasen im Leben, in denen es nichts gibt, worauf man sich freuen kann, alles grau in grau erscheint, man „deprimiert“ ist. So kann das Wetter, die berufliche Tätigkeit oder eine private Enttäuschung als deprimierend erlebt werden. Depression wird oft als Begriff gebraucht, um alltägliche Schwankungen unseres Befindens zu beschreiben. Aber eine Depressionim medizinischen Sinne ist etwas anderes als eine vorübergehende Phase der Niedergeschlagenheit und Unlust oder ein Stimmungstief, das bei fast jedem Menschen im Laufe des Lebens ein- oder mehrmals auftritt. Aus medizinisch-therapeutischer Sicht ist die Depression eine ernste Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen beeinflusst, mit Störungen von Körperfunktionen einhergeht und erhebliches Leiden verursacht. Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, können sich selten allein von ihrer gedrückten Stimmung, Antriebslosigkeit und ihren negativen Gedanken befreien. Aber es gibt gute und effektive Möglichkeiten der medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlung.

Wie eine Depression behandeln

In der Hypnosetherapie gibt es gut Erfahrungen in der Behandlung mit den sogenannten leichten depressiven Verstimmungen. Bei schweren depressiven Verstimmungen kann Hypnose in Absprache mit dem behandelten Arzt beispielsweise zur Entspannung eingesetzt werden.

Der Schwerpunkt im hypnosystemischen Ansatz liegt in der Aktivierung der eigenen Fähigkeiten, Ressourcen und Potentiale des Betroffenen. Ausschlaggebend für die erfolgreiche Behandlung der Depression ist vor allem das Vertrauensverhältnis zwischen dem Behandler und dem Behandelnden. In der Hypnose werden dann die zurzeit vorhandenen Blockaden zur Aktivierung der eigenen Potentiale aufgelöst.

Wie können Angehörige bei einer Depression helfen

Vor allem dadurch ein Verständnis für die aktuelle Situation des Betroffenen und der Erkenntnis, dass gut gemeinte Ratschläge in einer depressiven Stimmung nicht hilfreich sind.

Eine Unterstützung des Betroffenen in eineraktiven Phase können dagegen sehr hilfreich sein.

Wie eine Depression erkennen

Anbei sind die häufigsten Anzeichen, die sich bei einer Depression zeigen können aufgeführt:

  • ständiges Grübeln, ohne zu einem Ergebnis zu kommen
  • Schlafstörungen
  • das Aufstehen am Morgen fällt schwer
  • Lustlosigkeit, es fällt schwer, sich selbst zu motivieren
  • starke Konzentrationsschwierigkeiten
  • schnelle Ermüdbarkeit oder ständige Müdigkeit
  • Interessenlosigkeit und fehlendes Durchhaltevermögen
  • es fällt schwer, bewusste und klare Entscheidungen zu treffen
  • Freudlosigkeit, depressive Verstimmung
  • fehlendes sexuelles Interesse (jedoch oft plötzliche und extreme, aber kurzweilige „Lustmomente“)
  • pessimistische Sicht in die Zukunft
  • Schuldgefühle und Selbstvorwürfe
  • schon bei kleinen Problemen, Fehlern und Rückschlägen kommt es zur totalen Verzweiflung (Betroffene sind sehr „sensibel“)
  • ständige innerliche Unruhe, Entspannung fällt schwer
  • ein Gefühl der Wertlosigkeit, eventuell verbunden mit Selbstmordgedanken