Wie wird man Zwänge los

Dank verschiedener Hypnosetechniken haben wir die Möglichkeit die Ursache für die unterschiedlichen Zwänge zu ergründen. Was ist der konkrete Auslöser für das Zwangsverhalten.

Voraussetzung ist, dass es sich um anerzogene Zwänge und Muster handelt. Darunter fallen zum Beispiel Verhaltenszwänge, wie Fingernagelkauen, Haare zupfen oder beispielsweise der Waschzwang.

In der Hypnose werden dann für den als Kompensation eingesetzten Zwang andere verträgliche Verhaltensweisen erarbeitet. Das neue Verhaltensmuster wird dann in der Hypnose verankert. Somit kann dann die neu gelernte Verhaltensmusteränderung im täglichen Leben zum Schutz entsprechend angewendet werden.

Warum entstehen Zwänge

In der Wissenschaft und auch in der Psychotherapeutischen Praxis ist man sich darüber einig, dass sowohl erbliche als auch lern- und lebensgeschichtliche Faktoren, wie zum Beispiel der Umgang mit Belastungen bei der Entstehung von Zwängen eine Rolle spielen.

Die wohl wichtigste - verstärkende - Folge der Zwangshandlungen für den Betroffenen ist die Verringerung seiner Spannungen und Ängste. Das zwanghafte Kontrollieren, Waschen, Ordnen, Zählen usw. gibt ihm für kurze Zeit ein Gefühl der Sicherheit und reduziert seine Angst vor drohenden Katastrophen wie schweren Krankheiten oder Unfällen.

Welche Zwänge gibt es

Die unterschiedlichen Arten von Zwängen werden in Kontroll- , Wiederholungs- und Zähl-, Wasch- und Reinigungs-, Sammel- , Ordnungszwänge sowie in Zwangsgedanken grob untergliedert. Von einem Zwang wird dann gesprochen, wenn die eben aufgeführten Handlungen deutlich über das, als das normale Maß empfundene hinausgehen. Der Betroffene wehrt sich zwar gegen diese Handlungen und erlebt diese als übertrieben und sinnlos. Trotzdem kann er diese nicht selbstständig unterbinden. Das Leiden an einem Zwang bringt deutliche Belastungen und Beeinträchtigungen des Alltagslebens mit sich.