Depressionen und depressive Verstimmungen gehören zu den häufigsten psychischen Belastungen unserer Zeit. Während vorübergehende Phasen der Niedergeschlagenheit zum Leben gehören, handelt es sich bei einer Depression im medizinischen Sinn um eine ernstzunehmende Erkrankung, die Denken, Fühlen, Verhalten und Körperfunktionen beeinflusst und erhebliches Leiden verursachen kann
Hypnose kann bei depressiven Verstimmungen eine unterstützende therapeutische Methode sein – insbesondere dann, wenn es darum geht, innere Blockaden zu lösen, Ressourcen zu aktivieren und wieder Zugang zu innerer Lebendigkeit zu finden.
Depressive Verstimmung oder Depression – ein wichtiger Unterschied
Umgangssprachlich wird der Begriff „Depression“ häufig für jede Form von Niedergeschlagenheit verwendet. Medizinisch wird jedoch klar unterschieden:
Diese Unterscheidung ist wichtig, da sich daraus unterschiedliche Behandlungswege ergeben.
Hypnose bei Depression zielt nicht darauf ab, Symptome „wegzumachen“, sondern darauf, innere Prozesse wieder in Bewegung zu bringen. Viele depressive Zustände sind mit innerer Erstarrung, Rückzug und blockierten Gefühlen verbunden.
In der Hypnose können:
Hypnose arbeitet dabei direkt mit dem Unbewussten und dem Nervensystem – in einem Tempo, das Sicherheit ermöglicht.
Die Hypnosetherapie hat sich besonders bewährt bei:
Bei mittleren bis schweren Depressionen kann Hypnose ergänzend eingesetzt werden, zum Beispiel:
In diesen Fällen erfolgt Hypnose ausschließlich in Absprache mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten.
In meiner Praxis in Leipzig arbeite ich mit einem traumasensiblen, integrativen Ansatz. Das bedeutet:
Es gibt keinen Druck, keine Konfrontation und kein „sich zusammenreißen müssen“.
Zentral ist ein sicherer Raum, in dem:
Ein tragfähiges Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und mir ist dabei die wichtigste Grundlage jeder Arbeit.
Zu Beginn steht immer ein ausführliches Kennenlerngespräch. Dabei klären wir:
Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob und wie eine Begleitung stattfinden kann.
Hypnose ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung bei schweren Depressionen. Sie kann jedoch bei depressiven Verstimmungen wirksam unterstützen und ergänzend stabilisieren.
Ja, wenn sie traumasensibel und verantwortungsvoll eingesetzt wird. Sicherheit und Stabilität stehen immer an erster Stelle.
Das hängt stark vom individuellen Anliegen ab. Bei leichten depressiven Verstimmungen reichen oft wenige Sitzungen.