Depressive Verstimmung oder Depression – ein wichtiger Unterschied

 

Umgangssprachlich wird der Begriff „Depression“ häufig für jede Form von Niedergeschlagenheit verwendet. Medizinisch wird jedoch klar unterschieden:

 

  • Depressive Verstimmungen sind meist zeitlich begrenzt und situationsabhängig
  • Depressionen sind anhaltend, tiefgreifend und oft mit Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Grübeln und körperlichen Beschwerden verbunde

 

Diese Unterscheidung ist wichtig, da sich daraus unterschiedliche Behandlungswege ergeben.

Wie Hypnose bei depressiven Verstimmungen wirken kann

 

Hypnose bei Depression zielt nicht darauf ab, Symptome „wegzumachen“, sondern darauf, innere Prozesse wieder in Bewegung zu bringen. Viele depressive Zustände sind mit innerer Erstarrung, Rückzug und blockierten Gefühlen verbunden.
 

In der Hypnose können:
 

  • innere Blockaden behutsam gelöst werden
  • emotionale Zugänge wieder geöffnet werden
  • Selbstwahrnehmung und Selbstmitgefühl gestärkt werden
  • innere Ressourcen aktiviert werden, die im Alltag nicht mehr erreichbar scheinen
     

Hypnose arbeitet dabei direkt mit dem Unbewussten und dem Nervensystem – in einem Tempo, das Sicherheit ermöglicht.

Wann Hypnose bei Depression sinnvoll ist – und wann nicht

 

Die Hypnosetherapie hat sich besonders bewährt bei:
 

  • leichten depressiven Verstimmungen
  • Erschöpfungszuständen mit emotionaler Leere
  • begleitender Antriebslosigkeit
  • innerer Blockade ohne klare äußere Ursache


 Bei mittleren bis schweren Depressionen kann Hypnose ergänzend eingesetzt werden, zum Beispiel:
 

  • zur Entspannung
  • zur Stabilisierung
  • zur Ressourcenaktivierung

In diesen Fällen erfolgt Hypnose ausschließlich in Absprache mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten.

Traumasensibler Ansatz – Sicherheit hat Vorrang

 

In meiner Praxis in Leipzig arbeite ich mit einem traumasensiblen, integrativen Ansatz. Das bedeutet:

Es gibt keinen Druck, keine Konfrontation und kein „sich zusammenreißen müssen“.

Zentral ist ein sicherer Raum, in dem:

  • Vertrauen entstehen darf
  • das Nervensystem Stabilität erfährt
  • Veränderung organisch wachsen kann

Ein tragfähiges Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und mir ist dabei die wichtigste Grundlage jeder Arbeit.

Hypnose bei Depression in Leipzig – Ihr Weg

 

Zu Beginn steht immer ein ausführliches Kennenlerngespräch. Dabei klären wir:

  • Ihre aktuelle Situation
  • Ihre Wünsche und Ziele
  • ob Hypnose für Sie in diesem Moment sinnvoll ist
     

Erst danach entscheiden wir gemeinsam, ob und wie eine Begleitung stattfinden kann.

Kennenlerngespräch vereinbaren

Häufige Anzeichen für eine Depression:

Bin ich depressiv?

  • ständiges Grübeln, ohne zu einem Ergebnis zu kommen
  • es fällt schwer, Entscheidungen zu treffen
  • Schlafstörungen
  • Unlust, morgens aufzustehen
  • starke Konzentrationsschwierigkeiten
  • schnelle Ermüdung oder ständige Müdigkeit
  • Interesselosigkeit, fehlende Motivation, geringes Durchhaltevermögen
  • Freudlosigkeit, depressive Verstimmung
  • fehlendes sexuelles Interesse (jedoch plötzliche, extreme „Lustmomente“)
  • pessimistische Sicht in die Zukunft
  • Schuldgefühle und Selbstvorwürfe
  • schon bei kleinen Problemen, Fehlern und Rückschlägen kommt es zur totalen Verzweiflung (man ist „sensibel“)
  • ständige innere Unruhe, Entspannung fällt schwer
  • ein Gefühl der Wertlosigkeit, manchmal verbunden mit Selbstmordgedanken

Kann Hypnose Depression heilen?

Hypnose ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung bei schweren Depressionen. Sie kann jedoch bei depressiven Verstimmungen wirksam unterstützen und ergänzend stabilisieren.

Ist Hypnose bei Depression sicher?

Ja, wenn sie traumasensibel und verantwortungsvoll eingesetzt wird. Sicherheit und Stabilität stehen immer an erster Stelle.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Das hängt stark vom individuellen Anliegen ab. Bei leichten depressiven Verstimmungen reichen oft wenige Sitzungen.

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