Warum Entspannung wichtig ist

Es gibt vielerei Möglichkeiten für die Entspannung von Körper und Geist. Bewährt hat sich seit Jahrtausenden über alle Kulturkreise hinweg die Meditation.

Was die spirituellen Traditionen seit jeher wissen, ist dank der Neurowissenschaften heute auch in unserer Alltagswelt ein Versprechen, das immer häufiger eingelöst wird: die immensen Potenziale von Meditation im Hinblick auf unsere menschliche und gesellschaftliche Erneuerung. Medizin, Psychologie und Therapie greifen immer öfter auf die heilsame Wirkung der Achtsamkeit und Entspannung gezielt zurück. Im Business steht Meditation längst ganz selbstverständlich auf der Agenda des Gesundheitsmanagements. Und immer mehr Unternehmen machen sich ihre greifbaren positiven Effekte in der Leadership-Entwicklung und als treibende Kraft von Veränderungsprozessen zunutze. Achtsamkeit bewirkt etwas. (Quelle: Meditation und Wissenschaft 2018)

Warum hilft Meditation

Die Direktorin des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig arbeitet seit Jahren daran, die günstigen Auswirkungen von Meditation auf das menschliche Gehirn nachzuweisen - mittels harter Wissenschaft und Hirns-Scans. (Quelle: Die Welt )

Eine Ergebnis von Meditation ist es Stress abzubauen, zu mehr Gelassenheit und innerer Ruhe zu gelangen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen auch deutliche Veränderungen in der Hirnstruktur: Weniger Dichte der grauen Substanz an der Amygdala, die für die Verarbeitung von Stress und Angst wichtig ist, mehr Dichte dafür im Hippocampus und Regionen, die für Selbstwahrnehmung und Mitgefühl zuständig sind.

Wie meditieren

Der Weg zur Meditation führt über die Atmung, diese gilt als Fokus der Meditation. Eine gleichmäßige, vertiefte Atmung ist eine effektive Methode, innere Ruhe und Gelassenheit herbeizuführen, die dann zur Entspannung führt.

Zu lernen Gedanken ziehen zu lassen und sich immer wieder auf die Atmung zu konzertieren bedarf der Übung. Ein Weg ist es beim Meditieren eine beobachtende Distanz zu seine Gedanken, Emotionen und Wahrnehmungen einzunehmen. Dann wird unsere Innenwelt klarer und wir werden gleichzeitig empathischer für Andere. Hierbei biete ich Ihnen gerne meine Begleitung an.

Wann ist Meditation nicht sinnvoll

Wenn eine psychisch labile Person sich in einer Krisenphase ihres Lebens befindet sollten bewusstseinserweiternde Meditationsformen nicht angewandt werden.

Willigis Jäger Benediktinermönch und Zen-Meister formuliert das so: Meditation ersetzt keine Psychotherapie. Bei therapeutischen Themen sollte immer erst ein entsprechender Therapeut aufgesucht werden.